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NABUCCO HAT FAST KEINE CHANCEN - PUTIN


 

Die Gaspipeline South Stream zur Versorgung Südeuropas wird genau so schnell wie ihr nördliches Pendant Nord Stream gebaut.

Das erklärte Russlands Regierungschef Wladimir Putin am Montag bei einem Treffen mit Mitgliedern des internationalen Diskussionsclubs Waldai in seiner Residenz in Sotschi am Schwarzen Meer. "Mit dem Bau der Ostsee-Pipeline haben wir bereits begonnen. Im nächsten Jahr soll erstes Gas (nach Deutschland) fließen." Auch im Süden werde Russland alles genau so schnell machen, sagte der Premier auf die Frage nach dem Schicksal des von Europa favorisierten Gasprojekts Nabucco in Umgehung Russlands.

"Nabucco hat wenig Erfolgschancen. Das Hauptproblem des Projekts besteht darin, dass bislang niemand die erforderlichen Gasmengen für die Pipeline garantiert hat. Es gibt also keine Gasquellen für diese Röhre… Russland wird nichts in die Nabucco-Leitung pumpen, Felder im Iran sind noch nicht erschlossen, Aserbaidschan fördert noch zu wenig Gas. Zudem wurde vor kurzem ein Vertrag unterzeichnet, nach dem Russland doppelte Gasmengen in Aserbaidschan beziehen wird."

Es gebe noch Erdgas in Turkmenistan. "Aber die Möglichkeiten der Lieferung (für Nabucco) sind noch nicht klar, weil die zentralasiatische Republik über eine vor kurzem gebaute Pipeline bis zu 30 Milliarden Kubikmeter Gas jährlich nach China transportieren wird." Vorhanden seien auch andere Probleme, die der Realisierung des Nabucco-Projekts im Wege stünden.

Dazu zählte Putin unter anderem einen Territorialstreit zwischen Turkmenistan und Aserbaidschan, die sich nicht auf ihre nationalen Sektoren im Kaspischen Meer einigen können. "Unter diesen Bedingungen wäre es nach meiner Meinung problematisch, um nicht zu sagen unmöglich, ein (Pipeline-)System zu bauen. Das alles ergibt ein großes Fragezeichen (für Nabucco)."

Theoretisch wäre der Bau dieser Gasleitung möglich, falls sich ein Unternehmen findet, das ohne langfristige Lieferverträge Milliarden in das Projekt pumpen werde. "Möge es mit Gottes Hilfe geschehen", sagte der russische Regierungschef.


/RIA/



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