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AKTUELL – NACHRICHTENAGENTUR DER SERBISCHEN ORTHODOXEN DIÖZESE



Nachrichtenagentur der Serbischen Orthodoxen Diözese für Mitteleuropa
6. August 2010

„Bittere Wahrheit“ versteckt: Kosovo-Diözese kritisiert KFOR

Bischof Teodosije
(KLOSTER VISOKI DECANI)

Die für das Kosovo-Metohija zuständige serbische orthodoxe Diözese Raszien-Prizren hat die Entscheidung der NATO-geführten, internationalen Friedenstruppe im Kosovo (KFOR) kritisiert, wonach das Kloster Gracanica, das vorläufige Zentrum der Diözese, nunmehr von der kosovarischen Polizei geschützt werden soll. Dies soll der Anfang eines Prozesses sein, in dem die KFOR, die zurzeit die wichtigsten serbischen Heiligen Stätten im Kosovo schützt, von den lokalen Polizeikräften abgelöst werden soll.

In einer offiziellen Mitteilung sagte der Vikarbischof der Diözese Raszien-Prizren, Bischof Teodosije (Sibalic) von Lipljan, diese Entscheidung des KFOR-Kommandeurs, des deutschen Generals Markus Bentler, werde die Sicherheit der serbischen orthodoxen Heiligen Stätten im Kosovo-Metohija „in hohem Maße gefährden“. Auch werden die serbischen Rückkehrer durch die Entscheidung entmutigt. Der Schritt sei politisch motiviert: Die NATO wolle zeigen, dass sich die Sicherheitslage im Kosovo gebessert habe. Damit wolle man die „bittere Wahrheit über ernsthafte Verletzungen von Menschenrechten und religiösen Rechten“ verstecken, so Bischof Teodosije. Er erinnerte daran, dass die Serbische Orthodoxe Kirche (SOK) die KFOR mehrere Male vor solchen Schritten gewarnt habe.

Die Kirche habe betont, dass die SOK und die Serben im Kosovo-Metohija kein Vertrauen in die kosovarische Polizei haben. Der Standpunkt der Kirche sei, dass der Rückzug der KFOR aus acht serbischen Heiligen Stätten, die die internationale Friedenstruppe bisher geschützt hatte, die Sicherheit dieser Stätten gefährden werde. Die Kosovo-Polizei könne die Klöster der SOK ohne Einverständnis der Kirche nicht schützen, noch werde dieser „Schutz“ effektvoll sein, wird in der Mitteilung der Diözese Raszien-Prizren betont. Bischof Teodosije hat angekündigt, dass die Kirche ihre Heiligtümer selbst schützen werde.





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