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WARUM FÄLLT ES VIELEN SO SCHWER DAS DROHENDE UNHEIL ZU ERKENNEN?



Einerseits natürlich, weil das gewohnte Leben unverändert in den bestehenden Bahnen verläuft. Der Arbeitsplatz ist weiterhin vorhanden, bzw. sie beziehen ihre Einkünfte wie gehabt und können normal leben. Daher werden sie von der Krise jetzt nicht unmittelbar betroffen. Andererseits ist es so, dass das Leben angesichts der sommerlichen Temperaturen „schön“ ist, die Sonne die Lebensgeister weckt und der Erfolg der deutschen Fußballmannschaft bei der WM natürlich für Euphorie sorgt.

Dennoch nagt die Finanzkrise weiterhin an unserer Lebensbasis und entwickelt sich zu einer konkreten Gefahr.

Ein Währungsschnitt oder ein großer Einbruch mit weitreichenden Folgen für das weltweite Finanzsystem sind nicht auszuschließen und meiner Einschätzung nach jederzeit möglich.

David Copperfield lässt grüßen

Warum ist es so schwer zu erkennen, dass wir auf den unvermeidlichen Crash zulaufen?Gerade in den jetzigen Wochen, wo viele Politiker und Medien zum wiederholten Mal das Ende der Krise heraufbeschwören.

Dies ist recht einfach zu erklären und das Beispiel eines Magiers durchaus passend. Selbst die besten unter ihnen können keinen Hasen aus dem Hut zaubern oder einen Zug verschwinden lassen.

Was machen sie stattdessen?

Sie schaffen es, dass die Zuschauer nur einen Teil des Geschehnisses mitbekommen.
Mithilfe verschiedener Kniffe, einer raffinierten Show und meist einer attraktiven Helferin, lenken sie die Aufmerksamkeit des Zuschauers auf einen Bereich, um an anderer Stelle das gewünschte Objekt „herzuzaubern“ oder „verschwinden“ zu lassen.

Das geschieht auf ganz normalem Wege indem irgendwie Hand angelegt wird und das gewünschte Objekt wunschgemäß von A nach B verändert wird. Die Zuschauer applaudieren am Schluss begeistert.

Blickt man hinter die Kulisse, erkennt man, dass es sich hier um ganz raffinierte Täuschungsmanöver handelt, die nur dazu da sind, das Publikum abzulenken und die Wahrnehmungen zu manipulieren.

Bei der Finanzkrise ist es im Prinzip gleich

In dem Maße, wie wir uns bei den Überlegungen zur Finanzkrise von falschen Ursachen und Beschwichtigungen ablenken lassen, fischen wir im trüben Wasser. Die Schuldzuweisungen an gierige Banker, Spekulanten, konsummüde Bürger etc. sind alles diese Zaubertricks.

Das heutige Geldsystem weist gravierendste Krankheitssymptome auf, die aufgrund dieser Ablenkungen meist im Verborgenen bleiben.

Die schlimmsten sind die uferlose Geldvermehrung, die unendliche Verschuldung und das Zinseszinssystem, das wie ein tödlicher Krebs mit unvorstellbarer Geschwindigkeit wuchert.

Es ist unschwer zu erkennen, dass keine Instanz die wirklich grundlegenden Probleme aufgreift und angeht.

Es gibt bereits viele Millionen Krisenopfer

Wir reden nicht von eventuell möglichen Folgen oder etwas, was in ferner Zukunft passiert. Bereits jetzt - im Vorfeld der größten Krise seit Menschengedenken - mussten bereits unzählige Menschen harte Einschnitte hinnehmen oder haben gar ihre Existenz verloren:

Millionen Immobilienbesitzer in den USA und anderswo, die ihr Heim verloren haben Hunderttausende arbeitslose Menschen in Europa, ohne Aussicht auf einen neuen Job Sparer, die mit Lehman Brothers Zertifikaten ihre Ersparnisse verloren haben. Unzählige Mittelständler, die aufgrund von Umsatzeinbrüchen oder mangelnden Krediten Pleite sind Hunderttausende Kreditnehmer, die Fremdwährungsdarlehen genutzt haben, nun die Raten nicht mehr bedienen können und überschuldet sind Um ein Krisenopfer zu sein, muss nicht die ganze Welt zusammenbrechen, sondern es reicht, wenn man von einem der obigen Faktoren getroffen wird.

Ich hoffe Sie gehören nicht dazu. Deshalb mahne ich erneut zur erhöhten Wachsamkeit und Vorsorge, um nicht doch plötzlich ein Krisenverlierer zu sein. Das kann schneller gehen als man denkt.

Sorgen Sie deshalb gründlich vor

Sie sollten alle Vorsorgebemühungen deutlich steigern. Ungeachtet aller Ablenkungen gibt es für jeden von uns derzeit nichts Wichtigeres zu tun. Und ich sage Ihnen, die Anzahl der Menschen, die dies ernsthaft betreiben, ist weitaus höher als Sie denken.

Besonders gebildete Personen und Unternehmer sorgen gründlicher und umfassender vor, als Sie es sich wahrscheinlich vorstellen.

Ich bin viel unterwegs und treffe bspw. den Fondsmanager, der seine Villa umgebaut hat und eine gut präparierte Hütte in einer ländlichen Gegend hat. Ebenso den Zahnarzt oder den Steuerberater, die Ihren Keller gut gefüllt haben. Selbstverständlich kenne ich auch viele „normale“ Menschen, die sehr umfassend vorgesorgten, obwohl sie nicht reich sind.

Sie sind nicht alleine. Sie sind weder alleine noch außenstehend. Eher sind Sie anderen einen großen Schritt voraus.

Ich habe seit langem erkannt, dass meine Ideen und Visionen nur dann gut sind, solange sie nicht von anderen geteilt werden. Wenn mir viele zustimmen, weiß ich, dass meine Idee nicht wirklich gut oder schon überholt ist. Sie werden die Früchte Ihrer Vorsorgemaßnahmen bald ernten und dann bewundern viele Ihren frühzeitigen Blick in die Zukunft.

Ich glaube, dass es demnächst in großen Schritten schlechter wird.

Man sieht es an den schwachen Wirtschaftszahlen, der Konzeptlosigkeit der Regierung, der immer häufiger zutage tretenden Problemen und den immer größeren Rettungsmaßnahmen.

Herzliche Grüße
Ihr
Gerhard Spannbauer

 



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