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KÜNSTLERIN ODER PROPAGANDAHURE? ... OHNE ACTA STIMMT DAS KONZEPT NICHT MEHR


26.02.2012. / ree-Akademediasrbija

Nach Leonardo Dicaprio präsentiert nun Angelina Jolie einen nachträglich korrigierenden Geschichts- und Sentimental-Film. („In the Land of Blood and Honey“ ) Dieses Mal ist der Kosovo-Konflikt das Thema.

Die Friedensaktivitäten der Friedensnation USA werden immer weniger als solche angenommen und interpretiert. Die öffentliche Meinung entwickelt sich nicht mehr parallel zur redaktionellen, internationalen Berichterstattung. Der Mensch nimmt sich heraus, sich seine eigenen Meinung über die us-amerikanischen Befreiungsaktionen zu bilden. Nun wird es Zeit für die Kunst, hier die Köpfe wieder korrekt auszurichten. Dafür bedient man sich der "Stars" und "Künstler". ACTA soll das gesamte tiefenpsychologische Konzept aufrecht erhalten. Werden diese Filme ohne Zukunftseffekt (später Ausstrahlung im TV) ist der gesamte Erziehungseffekt weg.

Blickt man in der Geschichte zurück, finden man immer und grundsätzlich die Megastars der Kunst im Dunstkreis von Geld und Macht. Bereits die Medici bedienten sich der Macht der Bilder. Kein geringer als Da Vinci kleidete ihre Kirchen aus und malte sie damit in den Himmel ganz oben zu Gott. Seine visuellen Interpretationen der Bibel prägen noch heute unser Vorstellung von Jesus, das Abendmahl und der gesamten himmlischen Peripherie. Deshalb sieht Jesus so aus, wie wir ihn in unserem inneren Auge vorstellen ....

Vor knapp einen Jahr kam es am Frankfurter Flughafen zu tödlichen Schüssen auf US-Soldaten. Dem Attentäter werden niedrige Beweggründe und besondere Grausamkeit vorgeworfen. Zwar wird offiziell behauptet, der Täter wäre wegen dem Afghanistankrieg motiviert gewesen, doch es gibt Anhaltspunkte, dass Bosnien keine unwesentliche Rolle im Wirrwarr der Gefühle und Emotionen spielt.

Der Kosovoeinsatz war immer umstritten. Daran ändert die nachträgliche historische Aufarbeitung des Kriegsgeschehen auch nichts mehr. Jugoslawien fühlt sich als Gesamtes im Stich gelassen. Jede Partei auf ihre Art. Die Menschen in den Lager fühlen sich zu spät befreit; die Zivilbevölkerung fühlt sich bombardiert und das Land, das sich heute in viele Kleinstaaten aufteilte, führt diesen inneren Krieg immer noch weiter.

Bosnien ist ein Staat ein "Viel-Völkerstaat" sagt man, aber es ist ein "Mehrreligionsstaat". Jede Glaubensgruppe kämpft um die Vormachtstellung im Land. Dies ist bedingt durch die historische Erfahrung der systematischen Unterdrückung durch die jeweilige andere Religion in der Geschichte. Nicht externe Serben plünderten, sondern die Angst, genährt aus alten Erfahrungen, ließ diesen Konflikt wieder aufbrachen. Diese Tatsache wird vom Westen immer ausgeblendet, um politische und geopolitische Interessen ins richtig Licht zu rücken. Mit Schuldzuweisungen bzw. mit Filmen die definitiv in GUT und SCHLECHT wieder aufteilen, rechtfertigen das Vorgehen im Kosovo und in Bosnien noch lange nicht, obwohl es emotional zu diese Gedankengang anregt.

Zwar liegt es immer in der künstlerischen Freiheit des Produzenten eines Filmes, doch sollte man in solchen Fällen genau prüfen ob es sich wirklich um Kunst oder nur um Propaganda einer Nation handelt, deren Weltimage als "gerechter Befreier" aller Unterdrücker immer mehr zerbricht und als kriegslüsterne Nation angesehen wird.

Es geht nicht darum, einen NEUEN SCHULDIGEN zu finden und zu suchen, sondern es wird Zeit für mehr Selbstkritik auf beiden Seiten im Streit um die Interpretationshoheit der Wahrheit zu diesem Krieg. Die USA ist ganz klar im Vorteil in diesem Kampf. Es verfügt über die Mittel und die Imagepersonen, die ihre interpretierte Wahrheit in die Welt hinaus transportieren.

Es liegt also an uns, ob wir die Objektivität wahren wollen und können. Die Zeit der "Rambo-Filme" bricht wieder an. Krieg ist immer schmutzig und brutal, egal wie gerecht sich eine Partei fühlt, die in diesem Krieg kämpft. Unterdrücker zur Strafe selber zu unterdrücken oder zu richten führt zu dem was wir heute und ihm hier immer noch erleben.

Die USA brachten sich in ihren Anfängen in Einklang als "Föderalstaat", indem Indianer und Schwarze nicht Teil dieses Staates waren und das über Jahrhunderte. Also kann die USA auch nicht das Vorbild für gelungene Integration sein. Der europäische Blick auf die USA ist genauso verfälscht und verharmlost. Er sieht die ethnischen und sozialen Probleme dieses Landes nicht, weil sie nicht gesehen werden wollen und weil sie auch nicht über die Kunst transportiert werden.

Ideologiekritik an Rambo

nicht nur imperialistische und militärische Ideologien angreifen

auch die Darstellungsweise der Darsteller ist ein wichtiges

Element von Rambo.

Schlüsselelement des Textes (=Filmes) ist:

Wiederherstellung der Männlichkeit und der „weißen

Männlichkeit“ nach der Niederlage in Vietnam und Angriffen

auf Männlichkeit durch Feministinnen und Zivilrechtsbewegung

Quelle: http://mathis.komplex3.de/studium-files/medsoz1.pdf

Die amerikanische Kunst transportiert zumeist ein narzisstisches (Wort nachschlagen und sich nicht einfach vom ersten Eindruck des Worten tragen lassen!) Eigenbild dieser Nation.

(Kriegs-)Filme können den betreffenden Krieg verherrlichen oder verurteilen, sie können eine politische Aussage haben bzw. eine bestimmte Ideologie vermitteln. Ausschlaggebend hierfür ist die im Film dargestellte Realität, die mit der tatsächlichen Wirklichkeit zumeist nur relativ wenig gemein hat (deshalb: Vietnamfilme auf Basis ihres historischen (Un-)Wahrheitsgehaltes zu kritisieren hieße, Spielfilme als Kunstform nicht richtig zu verstehen).

Die 'Realität' wird vielmehr akzentuiert bzw. ein Ausschnitt aus ihr präsentiert. Rosenstone (1988, S. 1183) fasst dies treffend wie folgt zusammen: „For anyone interested in history on film, the chief importance of these works may lie less in their accuracy of detail [...] than in the way they choose to represent the past. [...] Clearly, the camera in these films does not serve as a window onto a world that once existed; clearly, it represents something about the events of the past without pretending to ‘show’ those events accurately“.

Da Spielfilme außerdem stets aus einem aktuellen gesellschaftlichen Kontext heraus gedreht werden und zu diesem deutliche Bezüge aufweisen können, zudem ihre Botschaften aufgrund von Fernsehwiederholungen in die Zukunft transportieren, können Spielfilme zum einen Ausdruck eines mentalitätsgeschichtlich/ politisch relevanten gesellschaftlichen Diskurses ihrer Entstehungszeit sein, zudem zur Erinnerungskultur einer Nation beitragen. Der Fokus der Darstellung liegt weniger auf detaillierten Filmanalysen und –interpretationen als vielmehr auf der Kategorisierung der Filme, der Herausarbeitung der charakteristischen Elemente der einzelnen Verarbeitungsphasen sowie auf Bezugspunkten zu innenpolitischen, gesellschaftlichen und mentalen Diskursen dieser Phasen. Konkret will die vorliegende Arbeit jeweils danach fragen,

(1.) wie das Bild aussieht, das die Amerikaner von der eigenen Rolle in Südostasien hatten,

(2.) wie das über das vietnamesische Volk verbreitete Bild war,

(3.) welches Verhältnis die Amerikaner zu dieser fremden Kultur, zu der fremden Natur und zum Krieg im speziellen hatten,

(4.) welche Gründe für die Niederlage angegeben und welche Konsequenzen aus dem Krieg gezogen wurden, schließlich

(5.) wie die Folgen des Krieges dargestellt und welche Möglichkeiten der Verarbeitung angegeben werden. Implizit mitbeantwortet wird hierbei auch die Frage, mit welchem Ziel (Selbstheilung? Selbstläuterung?) die Filme das Thema behandeln.

Quelle: http://books.google.de/books/about/Die_Verarbeitung_des_Vietnamtraumas_im_U.html?id=3L2OwLCOJggC&redir_esc=y

Aus diesem Grunde werden momentan auch historische Aufstände wieder ins Rampenlicht gelangen, wie Spartacus. Er wird plötzlich zum "Gott der Arena". Die eine erhebliche Verzerrung des Originals darstellen, selbst Troja war zwar ein gelungener Monumentalfilm wie Ben Hur, doch die eigentliche Aussage von Mythen geht damit gänzlich verloren. Man wird in einer Interpretation der Wahrheit gefangen, die von Bildern und emotionaler Rhetoriker sehr einseitig herausgebildet wird.

Selbst die Verfilmung von "Hamlet" mit Mel Gibbsen lässt die wichtigsten Passagen des berühmten Monologs einfach weg.

Mit "Illuminati" und "Da Vini-Code" wurden Maßstäbe für die gesamtheitliche Interpretation der vorangegangen Internetdiskussion zu diesem Thema gesteckt. Sie wurden mit Bildern untermalt und stehen immer in Konflikt zu ernsthaften Recherchen. Selbst das heutige Zukunftsbild richtet sich an den von Hoolywood vorgegebenen Denkmaßstäben aus.

Wurde während des kalten Krieges der Endzeitfilm auf einen atomaren Endschlag fixiert, in dem wir immer schon im Vorfeld wussten, wer der Bösewicht ist und wer die Welt dann doch noch rettet bzw. wer den Erstschlag ausführt, hat sich in unser Denkmuster eingegraben. Heute rettet die USA die Welt vor Meteoren uns sonstigen Terroreinheiten. Die Welt der Helden hat sich geändert. Es ist nicht mehr der männliche, unabhängige, allein entscheidende Männer- oder Frauenfigur - oder gar FreiheitskämpferIN, sondern immer ein Super-Sonder-AgentIN einer Super-Sonder-Einheit der USA.

Die hohe Qualität der Effekte und der Produktionen hält uns davon ab, Filme aus anderen Länder auch nur anzuschauen. Wir wollen die schnellen Bildabfolgen, die schnellen Schnitte und die kurzen, einfachen Sätze die hin und wieder mit Aphorismen geschmückt sind. So erzielt der Film eine Tiefgründigkeit, die er gar nicht hat, sondern lediglich eine gezielte tiefenpsychologische Ausrichtung des Zuschauers vornimmt.

Deutsche Filmförderung in Hollywood

Seit ausländische Geld für Hollywood-Produktionen an die Bedingung gekoppelt sind, dass auch in den Länder, die Hauptgeldgeber sind, gedreht wird, kommt augenscheinlich die USA einen größeren Interessenradius. Plötzlich finden wir Hollywoodhelden in Berlin und Moskau wieder.

Mehr als 9 Milliarden Euro Eigenkapital haben deutsche Anleger seit 1999 in so genannte Medienfonds investiert. Diese Art der Geldanlage macht dank steuerlicher Vorteile inzwischen 17 Prozent des Marktes von geschlossenen Investmentfonds in Deutschland aus. Trotz strengerer Gesetze flossen im vergangenen Jahr erneut 1,7 Milliarden Euro aus Deutschland in Filmproduktionen. Etwa 80 Prozent dieser Gelder wandern in die USA, in Deutschland bleibt nur wenig. Der Finanzminister hat das Nachsehen, die deutsche Filmbranche auch... weiter

... und schon sind wir wieder bei Wulff & Co; bei seinen Promis und Filmproduzenten.

ACTA und Hollywood - Das psychologische Konzept bricht zusammen

Natürlich spiegelt auch ACTA hier mit rein. Schließlich ist es psychologisch unproduktiv, wenn Kinofilme bereit kurz nach dem Kinostart überall angeschaut werden können. Die Zukunftswirkung dieser Produktionen durch eine spätere Ausstrahlung im allgemein zugänglichen TV verfehlt absolut ihre Wirkung. Sie werden nicht mehr in dem Maße geguckt, aufgenommen und diskutiert wie vorgesehen. Das ganze psychologische Konzept bricht ohne ACTA zusammen.

/ Quelle : Polit-Profiler /

 


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