Joomla ServiceBest Web HostingWeb Hosting

Članovi : 46626
Sadržaj : 8326
Broj pregleda : 6263788
Ko je na sajtu?
Imamo 131 gosta na mreži

ERSTMALS STRAFANZEIGE GEGEN SERBISCHEN SUPER-REICHEN


BELGRAD - Erstmals ist in Serbien Presseberichten zufolge Strafanzeige gegen einen der Super-Reichen gestellt worden, die während der Kriegswirren mit zwielichtigen Methoden zu traumhaftem Vermögen gekommen waren.

Das staatliche Amt für Korruptionsbekämpfung stellte Anzeige gegen Milan Beko, weil er beim Kauf des Belgrader Hafens im Jahr 2005 den Staat und Kleinaktionäre um Dutzende Millionen Euro betrogen haben soll, berichteten die Medien am Wochenende übereinstimmend in Belgrad. Die Staatsanwaltschaft habe Vorermittlungen in Auftrag gegeben, meldete die Zeitung "Blic" am Sonntag.

"Wir haben direkte Beweise für die Verbindung des Großkapitals, der Organisierten Kriminalität und der Politik in Serbien geliefert", sagte die Präsidentin der Antikorruptionsbehörde, Verica Barac. "Wenn eine Firma ohne Geld, ohne Kapital, ohne Vermögensnachweis und ohne irgendeine Geschäftstätigkeit Aktien im Wert von 45 Millionen Euro kauft, dann ist das ein ernster Hinweis, dass es sich dabei vielleicht um Geldwäsche handelt", sagte Baric weiter. Beko soll über eine Luxemburger Scheinfirma den Hafen mit Hilfe der Behörden zu einem Spottpreis gekauft haben und damit an Bauland gekommen sein, das nach früheren Angaben 2,5 Milliarden Euro wert ist.

Die Strafanzeige der Antikorruptionsbehörde umfasst 17 Namen, hieß es in Zeitungsberichten vom Sonntag. Neben Beko, der als früherer Minister unter dem Autokraten Slobodan Milosevic zum heute zweitreichsten Mann Serbiens aufgestiegen war, wird darin auch der frühere Wirtschaftsminister Predrag Bubalo beschuldigt. Auch die staatliche Aktienbehörde sowie Rechtsprofessoren und die frühere Spitze der Hafenverwaltung sollen danach in den Fall verwickelt sein. Staatspräsident Boris Tadic hat in einer ersten Reaktion verlangt, die Strafverfolgungsbehörden in Ruhe arbeiten zu lassen, jedoch davor gewarnt, "eine Jagdatmosphäre zu schaffen".

In Serbien werden alle politischen Parteien verdeckt von steinreichen Unternehmern finanziert, hatten staatliche Stellen ebenso wie verschiedene Nichtregierungsorganisationen (NGO) immer wieder berichtet. Seit Jahren hätten daher die Parteien, das Parlament und die Regierung die Arbeit aller Antikorruptionsbehörden nach Kräften behindert./ey/DP/he



Podelite ovaj članak
Reddit! Del.icio.us! Mixx! Free and Open Source Software News Google! Live! Facebook! StumbleUpon! TwitThis Joomla Free PHP