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KÄLTE DRÜCKT KRIMINALITÄTSRATE IN SERBIEN AUF REKORDTIEF


18.02.2012. / ree-Akademediasrbija

Das eisige Wetter in Ost-Europa hat auch seine guten Seiten: Auch Dieben ist es offenbar derzeit zu kalt. Dies berichtete am Mittwoch der serbische Innenminister Dacic. Die Kriminalitätsrate sei deutlich gesunken.

Das seit Tagen anhaltende Winterwetter hat in Serbien weite Teile des öffentlichen Lebens zum Erliegen gebracht. Selbst Dieben ist es für die Ausübung ihres Handwerks offenbar zu kalt.

Eiseskälte und heftige Schneefälle haben für Entlastung bei der serbischen Polizei gesorgt: „Trotz des Ernstes der Situation hat es auch etwas für sich - den Rückgang krimineller Handlungen im Land“, sagte Innenminister Ivica Dacic am Mittwoch der Nachrichtenagentur Tanjug. Die Zahl der Straftaten sei um 40 Prozent gesunken, in den vergangenen Tagen sei nicht ein einziger Autodiebstahl registriert worden.

Die Kältewelle in Europa hat auch Serbien fest im Griff: Seit der vergangenen Woche starben bereits zwölf Menschen an den eisigen Temperaturen von minus 20 Grad im Land, tausende sind zudem in abgelegenen Dörfern eingeschneit.

Landesweit hat das kalte Wetter der vergangenen Tage mindestens zwölf Menschen das Leben gekostet. Etwa 70.000 Serben sind durch Schneemassen von der Außenwelt abgeschnitten. (afp/dapd)

Die spanische Polizei hat einen der mutmaßlichen Mittäter beim Mord am serbischen Ministerpräsidenten Zoran Djindjic 2003 gefasst. Die Polizei gab bekannt, dass der flüchtige Vladimir Milisavljevic im ostspanischen Valencia verhaftet wurde. Wegen seiner Beteiligung an dem Verbrechen war er 2007 in Serbien in Abwesenheit zu 35 Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Die Polizei gab zudem die Festnahme von Luka Bojovic bekannt, einem der Anführer der Zemun-Bande, die hinter der Ermordung Djindjics stecken soll. Allerdings stieg Bojovic erst nach der Tat in der Banden-Hierarchie auf. Den Polizeiangaben zufolge sollen Bojovic und Milisavljevic während der Balkankriege zu Beginn der 1990er Jahre Mitglieder der für ihre Grausamkeit bekannten Tiger-Miliz gewesen sein. Aus ihr sei später die Zemun-Bande, eine "serbische Mafia", hervorgegangen.

Der Festnahme der beiden Männer in einem Restaurant in Valencia seien "mehr als 20 Monate Ermittlungen" in Spanien vorausgegangen, hieß es. Milisavljevic sei von den Kanarischen Inseln über Madrid nach Valencia gereist, um sich dort mit Bojovic und anderen Bandenmitgliedern zu treffen. Nach beiden Männern wurde von Serbien und Interpol gefahndet. Bojovic wird allerdings keine Mittäterschaft bei Djindjics Ermordung zur Last gelegt. Er wurde wegen mehr als 20 in Serbien, Spanien und den Niederlanden verübten Morden gesucht.

Ebenfalls festgenommen wurde der Polizei zufolge der mutmaßliche Auftragsmörder Sinisa Petric. Das serbische Justizministerium teilte mit, es werde einen Auslieferungsantrag an die spanischen Behörden stellen.

Djindjic wurde am 12. März 2003 vor dem Sitz der Regierung in Belgrad von einem Heckenschützen erschossen. Er war der erste demokratisch gewählte Ministerpräsident Serbiens nach dem Sturz von Staatschef Slobodan Milosevic im Jahr 2000 und verfolgte eine entschiedene Reformpolitik, die sein Land dem Westen annähern sollte.

Als Hauptverantwortliche für den Mord an Djindjic waren 2007 Milorad "Legija" Ulemek als Drahtzieher und Zvezdan Jovanovic als Schütze zu jeweils 40 Jahren Haft verurteilt worden. Ihre Berufungsanträge waren im November 2009 vom Obersten Gerichtshof des Landes zurückgewiesen worden.

/ Quelle N.TV, AFP /



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