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SPUKPHÄNOMENEN IN CHILE



Constitucion/ Chile

Nach dem verheerenden Erdbeben in Chile am 27. Februar 2010 kommen die betroffenen Regionen immer noch nicht zur Ruhe. Glaubt man zahlreichen Zeugen, so sollen nun die Geister der Katastrophenopfer um Hilfe schreien. Mediziner erklären die Wahrnehmungen hingegen psychologisch.


Wie die chilenische Zeitung "El Mercurio" berichtet, kommt es neben dem unheimlichen Schreien und Jammern, das von den Zeugen wie das von Kindern und ihren Müttern beschrieben wird, auch zu zahlreichen anderen Spukphänomenen in der Region. So sollen auf der "Cardenal Raul Silva Henriquez" - Brücke seit dem Beben, dem ein Tsunami folgte, immer wieder merkwürdige Schatten beobachtet werden können, Mobiltelefone schalten sich plötzlich ein, als ob ein Anruf eingehe, der dann jedoch niemals durchgestellt wird.

Die unheimlichen Kinderschreie werden hauptsächlich aus dem bewaldeten einstigen Campingplatz von Curanipe gehört. Hier starben am 27. Februar 2010 alleine 30 Menschen, ohne dass ihre Leichen später geborgen werden konnten. "Wir hören ihre Schreibe an das Weinen von Kindern zu ganz ungewöhnlichen Zeiten. Viele Anwohner sind mittlerweile aufgrund dieser Vorgänge sehr angespannt und mitgenommen", berichtete die lokale Geschäftsfrau Magdalena Rodriguez gegenüber der Zeitung.

Ähnliche Phänomene werden auch von Anwohnern der Region de Maule beschrieben, wo die Schreie besonders in den frühen Morgenstunden immer wiederkehren sollen. "Es sind die Menschen, die damals hier gestorben sind und noch nicht gefunden wurden. Sie bitten darum gefunden und beerdigt zu werden", zeigt sich ein Arbeiter überzeugt, der mit Reparaturarbeiten an der Consitucion-Brücke beschäftigt ist. Auch hier starben Dutzende Menschen, die an der Mündung des Flusses Maule auf der Isla Orrego zelteten.

Der Psychologe Ricardo Figueroa hat sich auf die Betreuung und Behandlung von Katastrophenopfern spezialisiert und arbeitet im katholischen Universitätshospital: "Wenn es zu solch unerwarteten Todesfällen oder Zuständen von Trauer und Wut kommt, ist es ganz normal, dass Menschen Erlebnisse berichten, die als 'übernatürlich' bezeichnet werden könnten." Der Psychologe glaubt jedoch, dass es sich dabei "um ganz normale Vorgänge handelt, wie sie sich während bzw. nach Katastrophen verstärken."

Auch der Theologe und Universitätsprofessor Hugo Zepeda erläutert, dass solche Ereignisse passieren, weil die Menschen in ihrer Psyche verletzt wurden. "Es handelt sich um eine kollektive Projektion, die mehrere Zeugen mehr oder weniger das gleiche sehen und hören lassen und wie sie dann sehr schnell als 'paranormal' bezeichnet werden."

Entsprechend ähnliche Berichte sind nicht neu und wurden bereits von anderen Katastrophengebieten berichtet.

Vor dem Chile-Beben gab es erstaunlich ähnlich klingende Berichte in Myanmar, wo 2008 der Zyklon Nargis bis zu 100.000 Todesopfer forderte. In der an schlimmsten betroffenen Irrawaddy-Region berichteten damals überlebende Dorfbewohner davon, die Stimmen der Opfer aus den Feldern zu hören. Schon damals erklärten Ärzte und Wissenschaftler die Erscheinungen damit, dass Angehörige mit den Visionen der Opfer, das Trauma der Katastrophe verarbeiten. Besonders in der Dunkelheit der Nacht, würden sich diese Zustände einstellen.


 


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