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PRIŠTINA PROVOZIERT SERBIEN !


29.07.2011. / Stimme Ruslands
Aleksander Watutin

Der Versuch der einseitig ausgerufenen Republik Kosovo, die Verwaltungsgrenze zu Serbien unter Kontrolle zu nehmen, führte zu einem Aufflammen von Gewalt in diesen von Serben besiedelten Gebieten.

Ein Grenzkontrollpunkt – Jarina – wurde von Unbekannten in Masken niedergebrannt. Serbien hat diese Versuche zur Eskalation des Konflikts bereits verurteilt und dazu aufgefordert, eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates einzuberufen.

Offenbar scheint der Premierminister des Kosovo Hashim Thaçi beschlossen zu haben, in der Zeit, wo die Medien ihre Aufmerksamkeit auf die Ereignisse in Norwegen konzentrieren, schnell und unbemerkt ein „internes“ Problem zu regeln . Er schickte Sondereinheiten seines Innenministeriums in die nördlichen Gebiete des Kosovo, die sich unter Kontrolle der KFOR befinden. Offenbar wollte er damit zeigen, wer hier der eigentliche Hausherr sei. Er setzte nicht einmal seine Schirmherren aus den USA und der EU darüber in Kenntnis, was jene gereizt reagieren ließ. Solche Leute wie Hashim Thaçi sollten daran denken, wohin derartige Abenteuer führen können, warnt die stellvertretende Direktorin des Instituts für Weltwirtschaft und internationale Beziehungen der Russischen Akademie der Wissenschaften und die Direktorin des Zentrums für europäische Sicherheit Tatjana Parchalina. Konkret sagte sie Folgendes:

„Manchmal ist es sehr schwer, die Handlungen solcher Politiker wie Thaçi vorauszusehen. Die Tatsache, dass Kosovo seine Unabhängigkeit verkündet hat und diese von mehreren Dutzend Ländern anerkannt wurde, bedeutet nicht, dass das Problem geregelt ist. Man kann es nur in langfristigem Sinne regeln, wenn Serbien und Kosovo in die EU integriert sein werden. Aber das ist keine Frage, die schon morgen gelöst sein kann.“

Die entstandene Situation an der Grenze zu Serbien macht Priština natürlich gereizt . Die dort lebenden Serben unterhalten aktive Beziehungen zu Belgrad. Faktisch kontrollieren sie den hiesigen Zoll, und die Macht der Albaner war hier sehr formell. Der Status quo existierte hier bis zum 20. Juli. An jenem Tag erließ Thaçi ein Verbot für den Handel mit Belgrad, was er mit dem angeblich riesigen Schmuggelstrom motivierte, obwohl die Rolle des Kosovo als Hauptumschlagsplatz von Schmuggelware jeglicher Art in Europa allbekannt ist. Selbst in Brüssel äußerte man sich missbilligend über Thaçi, weil er gegen die unerschütterlichen Regeln des freien Handels verstoßen habe. Aber das ließ den Premierminister kalt. Er setzte Sondereinheiten seines Innenministeriums ein. Das Ergebnis ist traurig, denn auf beiden Seiten gibt es Verletzte.

Der Präsident Serbiens Boris Tadić hat an die Seiten appelliert, auf Gewalt zu verzichten. Er wandte sich an die Serben im Norden des Kosovo und bat sie, Zurückhaltung, Vernunft und Frieden zu wahren. Für Serbien kommt eine Eskalation des Konflikts im Kosovo jetzt absolut ungelegen, insbesondere nach der Erwärmung der Beziehungen im Zusammenhang mit der Auslieferung aller Hauptfiguranten des Bürgerkrieges im ehemaligen Jugoslawien an das Tribunal in Den Haag. Man will auch nicht den Verhandlungsprozess über die Integration Serbiens in die europäischen Strukturen in Frage stellen. Dennoch war die Reaktion der Behörden in Belgrad auf die Handlungen der Polizei des Kosovo recht scharf.

Nach schwierigen Verhandlungen wurde die Grenzkontrolle erneut an die KFOR übergeben. Der Sprecher der serbischen Regierung Borislaw Stefanović sagte, obwohl die Extremisten alle in eine schwierige Lage gebracht hätten, hoffe man, dass es keine weiteren Provokationen geben werde. Russland warnte, dass die Provokationen der albanischen Behörden des Kosovo die ohnehin instabile Lage in der Provinz destabilisieren, zur Eskalation der Spannung und zur Untergrabung der Verhandlungen zwischen Belgrad und Priština führen würden. Im UN-Sicherheitsrat haben bereits geschlossene Konsultationen zu dieser Frage begonnen. In ihrem Ergebnis wird man über die Einberufung einer Sondersitzung des Sicherheitsrates entscheiden.




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