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WILL DIE BALKANHALBINSEL EINEN KRIEG ?


27.04.2011. / Stimme Russlands

Die Balkanhalbinsel steht am Rande eines neuen Krieges. Diese „Prophezeiung“ ist in der letzten Zeit ab und zu in Artikeln westlicher politischer Kommentatoren und Analytiker zu finden. Ihrer Meinung nach gab die internationale Gemeinschaft selbst, die den kroatischen General Gotovina verurteilte, den Anlass zur Zuspitzung der Situation.
Russische Politologen sehen ihrerseits keine Voraussetzungen für einen neuen Konflikt und meinen, dass das Schüren der Situation auf dem Balkan für den Westen vorteilhaft ist.

Das Tribunal für das ehemalige Jugoslawien fällte am 15. April ein Urteil über drei kroatische Generale.

Warum löste das Urteil nicht nur bei den Kroaten, sondern auch in den westlichen Staaten so großen Emotionen aus? Es liegt daran, dass in der ganzen Geschichte des Den Haager Tribunals der letzte Präsident Jugoslawiens Milosevic (und seine Anhänger und das gesamte Serbien) für den UN-Gerichtshof der Hauptbeschuldigte, eine Art „Balkan-Doktor Böse“ war. Jetzt beschloss man in Den Haag allem Anschein nach das eigene Image zu verbessern und das von dem Tribunal selbst proklamierte Prinzip „An den Greueltaten sind alle Seiten schuld, kein einziges Volk trägt mehr Verantwortung als ein anderes“ zu realisieren. Im Ergebnis wurden kroatische Generale verhaftet, die an der Vertreibung von 100 000 friedlichen Bürgern und der Ermordung von Hunderten Serben schuld sind. Wie es scheint, ist alles gerecht. Die Tatsache, dass die Kroaten böse wurden, ist die erwartete „Nebenwirkung“.

Da hat man sich aber verrechnet. Die empörte „fortschrittliche Öffentlichkeit in der Person westlicher Zeitungen und Zeitschriften leitete eine eigene Untersuchung ein. Nachdem „The Washington Times“, „The Wall Street Journal“, „Newsweek“ und Jerusalem Post die Operation „Sturm“ untersuchten, kamen sie zum Schluss, dass Ante Gotovina keine Verbrechen verübt hat. Mehr noch. Der General sei ein richtiger kroatischer Patriot und Held. Seine Kampagne stellte nicht nur die territoriale Integrität Kroatiens wieder her, sondern versetzte dem Traum des verstorbenen Herrschers Slobodan Milosevic von „Groß-Serbien“ den entscheidenden Schlag. Das Den Haager Tribunal schüre mit seinen verantwortungslosen Urteilen auf dem Balkan einen neuen Krieg.

Der Westen will auf dem Balkan den ihm passenden Status quo beibehalten – das ist der erste Gedanke, der nach dem Lesen dieser Muster der „journalistischen Untersuchungen“ entsteht. Belgrad spielt in diesem System die Rolle eines Kindes, das sich zuschulden kommen ließ und dessen Strafzeit noch nicht zu Ende ging.

Es gibt aber auch andere Ursachen, die übrigens ebenfalls vollkommen offensichtlich sind. Wenn Den Haager Tribunal bei all seinen großen Möglichkeiten sich mit tatsächlich unvoreingenommenen Untersuchungen befassen wird, dann werden viele einflussreiche Personen es schwer haben. Und nicht nur auf dem Balkan. Es reicht sich an die von der ehemaligen Staatsanwältin des UN-Gerichtshofes Carla del Ponte veröffentlichten Informationen über die gegenwärtigen Behörden von Kosovo zu erinnern. Es stellt sich heraus, dass man in Pristina, das der Westen so liebt, menschliche Organe verkauft hat. Jetzt stellte es sich heraus, dass nicht nur Serben Kroaten, sondern auch Kroaten Serben vernichtet haben. „Gerade deshalb muss man die Untersuchung der jüngsten Balkan-Krise fortsetzen“, meint die Leiterin des Zentrums für die Untersuchung des gegenwärtigen Balkan-Prozesses des Instituts für Slawistik der Russischen Akademie der Wissenschaften Jelena Gusjkowa.

„Die neuen Informationen über den Handel mit Organen und den Unfug der Kroaten zeugen gerade davon, dass man die Krise auch weiter untersuchen muss. Natürlich gibt es sehr viele Konflikte. Wenn wir uns aber das, was mit dem Balkan und dem postjugoslawischen Raum geschieht, anschauen, dann werden wir zweifellos zum Schluss kommen, dass die Serben, Kroaten und Moslems schon viel genug gelitten haben. Sie haben kein Potential wieder zu den Waffen zu greifen. Man sollte nicht darüber sprechen, dass auf der Balkanhalbinsel bald ein Krieg ausbrechen wird.“

Man muss also die Balkan-Völker nicht mit einem neuen Krieg einschüchtern, sondern dem UN-Gerichtshof die Möglichkeit geben seine Untersuchungen auch weiter durchzuführen. Die Kroaten, Serben, Albaner und Bosnier können auch selbst entscheiden, wie sie weiter leben werden. Sie werden ganz bestimmt keinen Krieg führen – sie haben schon genügend gekämpft.



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