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JUBEL IN MOSKAU, ÄRGER IN LONDON


Russland richtet WM 2018 aus. Prominente Frauen halfen Russland im Kampf um WM

Russland richtet die Fußball-WM 2018 aus, entschied die FIFA am Donnerstag. Moskau jubelt, London ist verärgert. Dem Gastgeberland steht eine Riesenarbeit bevor: Es gibt noch fast keine geeigneten Stadien. Dafür freut sich der Kreml über die politische Stabilität.

Russland wird es schaffen

„Wir haben genug Zeit, um uns auf die WM vorzubereiten. Zwei Arenen in Moskau und eine weitere in Kasan werden bereits gebaut“, sagte Sergej Kapkow, Vizechef des russischen Fußballverbandes, am Donnerstagabend RIA Novosti. Eine sehr komplizierte Aufgabe bestehe zudem darin, Flughäfen und Hotelkomplexe entsprechend zu modernisieren.

Wie aus der russischen Bewerbung hervorgeht, sollen WM-Spiele in 13 Städten stattfinden: Wolgograd, Jekaterinburg, Kasan, Kaliningrad, Krasnodar, Nischni Nowgorod, Rostow am Don, Samara, Sotschi, Jaroslawl, Saransk sowie St. Petersburg und Moskau. Nur fünf davon waren im laufenden Jahr durch ihre Klubs in der russischen Fußball-Elite, der Premier-Liga, vertreten. Auch die Qualität der meisten Arenen lässt viel zu wünschen übrig.

Politische Stabilität hilft

Wie es in der russischen Bewerbung hieß, sollen 3,82 Milliarden US-Dollar für den Bau neuer Stadien und die Sanierung der bereits bestehenden Arenen ausgegeben werden. Finanzminister Alexej Kudrin sagte allerdings, die Regierung werde die Summe noch präzisieren. Letztendlich gebe man für diese Zwecke vielleicht sogar weniger als für die Winterspiele in Sotschi aus.

Regierungschef Wladimir Putin sagte, die Vorbereitung auf die WM sei auch für die russische Wirtschaft förderlich, denn sie trage zur Verbesserung der Infrastruktur bei. Auch die in Russland herrschende politische Stabilität helfe, langfristige Pläne wie die WM-Vorbereitung umzusetzen.

Rabbi gratuliert Putin, Medwedew twittert

Als die FIFA am Donnerstag ihre Entscheidung bekannt gab, stand auf Putins Terminkalender ein Treffen mit dem russischen Oberrabbiner Berl Lasar. Wie der Rabbi später erzählte, unterbrachen sie ihr Gespräch, um die Live-Übertragung aus Zürich zu gucken. Der Regierungschef habe sich über den WM-Zuschlag sehr gefreut, so der Rabbiner.

Präsident Dmitri Medwedew twitterte wenige Minuten nach der Entscheidung in Zürich: „Hurra, wir haben gesiegt! Nun müssen wir uns gut vorbereiten. Und natürlich müssen wir gut abschneiden“.

England not amused

Bei der WM-Vergabe setzte sich Russland gegen England, Spanien/Portugal und Belgien/Niederlande durch. Im Jahr 2022 richtet Katar die WM aus, wie es in Zürich weiter hieß (Fotostrecke: Auch Promi-Frauen warben für Russland).

In England zeigte man sich über die Entscheidung enttäuscht. Premier David Cameron sagte, die britische Bewerbung sei in aller Hinsicht die beste gewesen. Viele englische Fußballfans weigerten sich in ihren Facebook-Beiträgen, Russland zu gratulieren. Sie verwiesen auf Russlands fehlende Erfahrungen und die im Vergleich zu England schwache Nationalmeisterschaft. Die WM in Russland werde eine Katastrophe sein, ebenso wie die Winterspiele in Sotschi im Jahr 2014, lautete ein Kommentar.

Vorwürfe gab es auch gegen britische Medien, die im Vorfeld der WM-Vorgabe über Korruptionsskandale im FIFA-Exekutivkomitee viel berichtet hatten. Die Medienkritik habe die Entscheidung des Fußball-Weltverbandes zum Nachteil Englands beeinflusst. „Wollen wir BBC danken“, schrieben einige Fans im Hinblick auf den jüngsten Bericht über angeblich käufliche FIFA-Exekutivmitglieder.

RIA Novosti



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