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PROBLEME AUS OST UND WEST



Zwei Wirtschaftsgroßmächte bedrohen den derzeit wackligen Frieden der Weltwirtschaft:

In den USA kommt der Immobilienmarkt nicht zur Ruhe und in China droht eine Immobilienblase von bisher unbekanntem Ausmaß zu platzen.

Der marode US-Immobilienmarkt könnte erneut Auslöser der nächsten Phase der weltweiten Krise sein.

Es gibt dort massive Probleme bei vielen Zwangsversteigerungsverfahren, die derzeit flächendeckend ausgesetzt wurden. Die Banken haben offensichtlich bei der Aufbereitung der Unterlagen für die Zwangsversteigerungen geschlampt.

Fehlende Unterlagen, unklare Besitzverhältnisse nach dem mehrfachen Verkauf der Hypotheken in Form von undurchsichtigen Wertpapieren und unstimmige Autorisierungen der Verfahren führten zu einem Chaos.

Der Stopp der Versteigerungen ist ein unmittelbares Problem für die Banken, weil sie die Not leidenden Immobilien nicht verwerten können.

Es ist aber noch lange nicht das Einzige, es droht größeres Ungemach:

Rückforderungen in Milliardenhöhe drohen

Professionelle Anleger, wie die verstaatlichten Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac, die Firma Blackrock sowie die Allianztochter Pimco, klagen auf den Rückkauf der erworbenen Wertpapiere zum Ursprungspreis.

Sie haben Gelder in Anlagen investiert, die heute nur einen Bruchteil des Kaufpreises wert sind. Sie fühlen sich hintergangen und sehen nun eine Chance, ihren Schaden geltend zu machen. Sollten sie damit durchkommen, drohen den Banken Rückforderungen von einigen hundert Milliarden bis zu einer Billion Dollar.

Die IKB Bank hat dies bereits geschafft. Sie bekam bereits 150 Millionen Dollar aus dem „Abacus-Deal“ zurück. Bei dem hatte die amerikanische Börsenaufsicht SEC der Investment-Bank Goldman Sachs vorgeworfen, die Investoren getäuscht zu haben.

Einige Landesbanken in Deutschland, die ebenfalls in solche Wertpapiere investierten, beobachten den weiteren Verlauf dieser Verfahren und warten auf ihre Chance.

Nicht genug damit:

Die vorgenannten Unklarheiten belastet die Erholung des Immobilienmarktes in den USA. Über sechs Millionen Immobilien wurden seit Ausbruch der Finanzkrise zwangsversteigert.

Experten vermuten, dass in den nächsten beiden Jahren nochmals über drei Millionen Objekte unter den Hammer kommen. Dies drückt die Immobilienpreise weiter nach unten und belastet die Konsumenten, sowie die gesamte amerikanische Wirtschaft.

Die USA sind nach wie vor der größte Konsumentenmarkt und somit für viele Länder wie Deutschland, China, Japan und andere europäische Länder ein unverzichtbarer Exportmarkt. Ein Einbruch jenseits des Atlantiks hat daher weit reichende Folgen für das gesamte Finanzsystem.

Erleidet China das gleiche Schicksal wie Japan?

In China hat sich in den letzten Jahren eine gewaltige Immobilienblase gebildet. Das Ausmaß übertrifft die Werte der geplatzten amerikanischen Immobilienblase deutlich und liegt nahe an dem Wert der japanischen Immobilienpreise Ende der 80iger Jahre.

Jetzt hat China überraschend die Zinsen erhöht. Mit Zinserhöhungen werden Spekulationsblasen gewöhnlich zum Platzen gebracht. Damit dürfte zumindest der Anfang vom Ende der Immobilienblase begonnen haben.

Ein Platzen dieser Blase und die damit vorprogrammierten negativen Entwicklungen bergen vermutlich das größte Überraschungspotenzial für die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte.

Wahrscheinlich haben Sie in den letzten Wochen gegrübelt, ob die vielen positiven Stimmen vom Ende der Krise wohl doch stimmen.

Wir sehen anhand dieser Entwicklungen, dass dies bei weitem nicht der Fall ist.

/Gerhard Spannbauer/


 


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