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NEUE ABKOMMEN ZWISCHEN RUSSLAND UND VENEZUELA



Die militärtechnische Kooperation zwischen Venezuela und Russland nahm nach dem Machtantritt Hugo Chavez' feste Konturen an.

Zuvor hatte Venezuela vor allem Waffen aus den USA, Europa und Israel bezogen.

Gegenwärtig ist Russland für Venezuela im Grunde der einzige Lieferant von modernen Waffen. Am 14. Mai 2001 unterzeichneten die Verteidigungsminister Russlands und Venezuelas in Moskau ein Abkommen über die militärtechnische Zusammenarbeit. Auf Venezuela entfallen 14 Prozent des russischen Exports von Waffen und Militärtechnik.

Am 26. November 2004 wurden bei einem Moskau-Besuch von Präsident Hugo Chavez erstmals Verträge über Lieferungen von russischen Waffen und Militärtechnik geschlossen. Es kamen zwei Verträge zustande: Der zwischen Rosoboronexport und dem venezolanischen Verteidigungsministerium betraf die Lieferung von 40 Kampfhubschraubern Mi-35, ihre Wartung und die Ausbildung von Piloten und Technikern; der Vertragswert belief sich auf 500 Millionen Dollar. Der zweite sah den Kauf von 100 000 Kalaschnikows für 54 Millionen Dollar vor.

Das Abkommen über die Lieferung der AK-103 wurde 2005 unterzeichnet. Russland verpflichtete sich, Venezuela zudem 2000 Lehrmittel sowie Ersatz- und Zulieferteile für die Maschinenpistolen zu liefern. In der Vereinbarung war vorgesehen, den Venezolanern das Know-how für den Bau des Kalaschnikow-Modells zu übergeben, 45 venezolanische Rüstungstechniker und -ingenieure binnen elf Monaten in Russland auszubilden und in Venezuela die Montageproduktion der Kalaschnikows in die Wege zu leiten.

Im Sommer 2006 wurde die Lieferung von weiteren 53 Hubschraubern Mi-17V5, Mi-35 und Mi-26 vereinbart. Sie sind für die Fliegerkräfte des Heeres, die Luftwaffe, die Kriegsmarine und die Nationalgarde Venezuelas bestimmt.

2006 schloss Venezuela mit dem russischen Waffenexporteur Rosoboronexport einen Vertrag über die Lieferung von 24 Jägern Su-30MK2.

Laut Angaben von Experten wurden zwischen 2005 und 2007 insgesamt zwölf Verträge über die Lieferung russischer Waffen an Venezuela im Gesamtwert von zwei bis vier Milliarden Dollar unterzeichnet. Caracas erwarb in dieser Zeit 24 Jäger Su-30 MK2, mehr als 50 Hubschrauber der Typen Mi-17V, Mi-35M, Mi-26T, zwölf Fla-Raketen-Systeme Tor-M1 sowie 100 000 Kalaschnikows.

Am 3. April dieses Jahres schloss Russland den Deal über die Lieferung von 38 Mi-17-Hubschraubern von 2006 ab. Beim Caracas-Besuch des russischen Premiers Wladimir Putin wurden die vier letzten Mi-17-Helikopter übergeben. Zuvor waren bereits 34 Hubschrauber geliefert worden.

2006 kam ein Vertrag zustande, der vorsah, in Venezuela einen Betrieb zur Produktion von Kalaschnikows und Munition mit Kaliber 7,62 mm zu errichten.

Im Juli dieses Jahres teilte Rosoboronexport-Vertreter Alexander Jemeljanow mit, das Werk solle 2011 in Venezuela gebaut werden, die Bauarbeiten würden termingerecht verlaufen. Wie Jemeljanow hinzufügte, würden die ersten Maschinenpistolen in den Werkshallen montiert, die bereits fertig gestellt wurden.

Ende 2006 wurde zwischen Russland und Venezuela ein Vertrag unterzeichnet, der die Einrichtung eines Ausbildungszentrums für Besatzungen der russischen Hubschrauber vorsah. Zum Hauptauftragnehmer wurde das Unternehmen Kronstadt ernannt. Es gehört der Gruppe Transas, deren Firmen Erzeugnisse militärischer Bestimmung herstellen.

Das Zentrum wird das größte in Lateinamerika sein und aus fünf Simulatoren bestehen, darunter der modernste der Kategorie D, in dem die Besatzungen den Flug mit den Mi-17-, Mi-26- und Mi-35-Hubschrauber üben können.

Im Juli 2010 teilte Jewgeni Komrakow, Generaldirektor des Unternehmens R.E.T. Kronstadt, mit, die erste Etappe des Baus des Helikopter-Ausbildungszentrums in Venezuela abgeschlossen zu haben. Dabei wurden zwei moderne Simulationsgeräte für den Mehrzweck-Hubschrauber Mi-17 installiert. Die letzten zwei Etappen des Baus will das Unternehmen bis Ende dieses Jahres fertigstellen.

Verhandelt wird außerdem über die Lieferung von Patrouillenflugzeugen für Venezuela, die auf der Basis der Il-114-Maschinen entwickelt werden. Laut einem Vorvertrag will Caracas bis zu 20 Maschinen dieses Modells kaufen.

Außerdem will Venezuela russische Mi-28N-Hubschrauber erwerben. Einigen Experten zufolge könnten Caracas anfangs zehn Kampfhubschrauber dieses Modells geliefert werden.

Vom 10. bis 19. September 2008 befanden sich auf einem Flugplatz bei Caracas zwei Tu-160-Langstreckenbomber der russischen Luftwaffe. Sie hatten Patrouillenflug entlang der Küste Südamerikas absolviert.

Am 1. Dezember 2008 fand auf Venezuelas Hoheitsgewässern eine gemeinsame Übung der venezolanischen Marine und der russischen Pazifikflotte statt. Eingesetzt wurden vier russische Schiffe und etwa 1000 Matrosen, Venezuela steuerte Schiffe, U-Boote und Kampfjets bei.

Russland gab mehrmals seine Absicht bekannt, sich bis 2013 an der Modernisierung der Streitkräfte Venezuelas zu beteiligen. Im September 2008 beschloss Moskau, Caracas einen Kredit von einer Milliarde Dollar für den Kauf von russischen Waffen zu gewähren. Mit dem Darlehen soll der Kauf der Luftabwehrsysteme Tor-M1, der tragbaren Fla-Raketen-Komplexe Igla-S sowie der Il-78- und Il-76-Flugzeuge finanziert werden.

Im September 2009 wurde während des Moskau-Besuchs von Staatschef Chavez vereinbart, Venezuela einen Kredit in Höhe von 2,2 Milliarden Dollar für den Kauf russischer Militärtechnik zu gewähren. Wie Chavez sagte, will Venezuela 92 russische T-72-Panzer sowie Mehrfachraketenwerfer Smertsch kaufen.

Im April 2010 bestätigte Regierungschef Wladimir Putin die Bereitschaft, Venezuela einen Kredit von 2,2 Milliarden Dollar einzuräumen.


/RIA/



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